Děvín, Burgruine in Hlubočepy, Prag 5, Tschechische Republik.
Děvín ist eine Burgruine auf einem Hügel in der Nähe der Moldau am Rande von Prag. Die steinernen Überreste zeigen die Grundmauern und einige aufragende Mauerstücke, die man von verschiedenen Seiten unterschiedlich wahrnimmt.
Děvín wurde wahrscheinlich vor 1338 von Štěpán z Tetína gegründet. Vor 1376 ging er an das Kartäuserkloster über und verschwand höchstwahrscheinlich noch im 14. Jahrhundert, wenngleich manche annehmen, das Kloster habe ihn 1420 eingezogen. 1513 dienten seine Reste als Übungsziel für die Erprobung neuer Geschütze.
Der Name Děvín ging später vom tschechischen Sagenhügel gleichen Namens auf den Hügel und die Ruine über; die Burg wurde wahrscheinlich von Štěpán z Tetína vor 1338 gegründet. Im Jahr 1513 dienten ihre erhaltenen Mauern als Übungsziel für die Erprobung neuer Geschütze, wie schriftliche Quellen belegen.
Die Ruine liegt auf dem Hügel Děvín am Nordrand von Hlubočepy in Prag 5; man erreicht sie zu Fuß, da nur Gelände- und Bewuchsspuren der Burg erhalten sind. Wege führen von der Seite Hlubočepys den bewaldeten Hügel hinauf, der Boden ist uneben, festes Schuhwerk ist daher sinnvoll.
1513 dienten die Reste von Děvín als Übungsziel für die Erprobung neuer Geschütze; die Ruine wurde also Jahrhunderte nach ihrer Aufgabe beschossen. Heute sind von der zweiteiligen Burg mit regelmäßigem quadratischem Grundriss nur noch Gelände- und Bewuchsspuren zu erkennen.
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