Zámek Dívčí Hrad, Renaissance-Schloss in Dívčí Hrad, Tschechische Republik
Zámek Dívčí Hrad ist ein Schloss im Renaissancestil in der Nähe der polnischen Grenze in Nordmähren-Schlesien. Das Gebäude verbindet Festungselemente mit italienischen Kirchenmerkmalen und zeigt typische Merkmale dieser Bauperiode.
Ein früherer Bau an diesem Ort wurde 1474 durch Truppen des ungarischen Königs zerstört. Der heutige Bau wurde 1573 von Hynek Bruntálský von Vrbno als Renaissanceschloss neu errichtet.
Das Schloss trägt seinen Namen von einer alten Legende über ein Mädchen, das hier lebte, und wird heute als Kulturdenkmal geschützt. Besucher können die Verbindung zwischen Wehrbau und Renaissance-Stil sehen, die typisch für diese Region ist.
Das Schloss ist seit 2019 nicht für den öffentlichen Betrieb geöffnet und kann von außen besichtigt werden. Die nächste Bahnstation ist Třemešná ve Slezsku-Osoblaha, von der aus man das Dorf Dívčí Hrad erreichen kann.
Das Gebiet rund um das Schloss enthält Fossilien aus der Kreidezeit, die zeigen, dass diese Region einst von einem Meer bedeckt war. Solche geologischen Schätze findet man selten in dieser Gegend Europas.
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