Hřiměždice, Kulturdenkmal und Schloss im Bezirk Příbram, Tschechische Republik.
Hřiměždice ist ein Dorf mit einem Schloss in der Nähe des Slapy-Stausees, etwa 38 Kilometer südlich von Prag gelegen. Das Dorf erstreckt sich über eine kleine Fläche und verbindet mehrere Siedlungen über Straßen miteinander.
Die erste Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1270, als das Břevnov-Kloster es besaß und König Ottokar II. es später in die Kamýk-Güter integrierte. Diese frühen Verbindungen zeigen, wie mächtige Institutionen und Herrscher die Gegend über Jahrhunderte hinweg geprägt haben.
Die Kirche Sankt Anna zeigt die religiöse Entwicklung der Region, wobei ihr Name auf die Mutter Mariens hinweist und der Bau im Laufe der Jahrhunderte gewachsen ist. Besucher können sehen, wie sich die Architektur über die Zeit verändert hat und wie das Gotteshaus heute ins Dorfbild passt.
Der Ort ist über die Hauptstraße I/18 erreichbar und verbindet sich gut mit den umliegenden Gebieten. Besucher finden hier ein ruhiges Dorf mit begrenzten Einrichtungen, daher ist es ratsam, sich vorher über die Infrastruktur zu informieren.
Ein überfluteter Steinbruch auf dem Gelände wird jährlich für einen extremen Wassersportwettbewerb namens High Jump genutzt. Dieser ungewöhnliche Ort zieht Sportler an, die nach einer einzigartigen Herausforderung suchen.
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