Steinkopfův mlýn, Wassermühle in Kadaň, Tschechische Republik.
Der Steinkopfův mlýn ist eine zweigeschossige Renaissance-Wassermühle an der Ohře in Kadaň, zwischen Wehr und Brücke beim ehemaligen Spital. Die Fassade ist durch gruppierte toskanische Pilaster und ein schlichtes Gesims gegliedert; das Gebäude hat ein Satteldach. Nach einem Brand in den 1980er Jahren wurde es teilweise abgerissen.
Die Mühle ist im Steuerregister von 1654 als Mühle in der Vorstadt von Kadaň belegt. Ein Brand von 1811 erfasste sie wahrscheinlich, danach wurde sie klassizistisch umgestaltet; Josef Peter veränderte 1904 den Wohntrakt und die Fassade, 1907 wurde eine Turbine eingebaut, 1926 der Mühlgraben überwölbt und 1931 der Wohnteil nach Plänen von A. Sturm umgebaut. In den 1980er Jahren brannte sie erneut aus und wurde teilweise abgerissen.
Der Name der Mühle erinnert an die Müllerfamilie Steinkopf; das Gebäude ist als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik geschützt. Die Maschinengeschichte belegt die 1907 eingebaute Francis-Turbine, die das Wasserrad ersetzte, mit 4 m³/s Durchfluss, 1,5 m Gefälle und 60 HP Leistung im Jahr 1930. Zum Anwesen gehörte auch eine Säge, die vor 1930 verschwand.
Die Mühle steht an der Ohře zwischen Wehr und Brücke beim ehemaligen Spital in Kadaň. In den 1980er Jahren brannte sie aus und wurde teilweise abgerissen; sie ist nur von außen zu sehen, Führungen oder Innenzugang gibt es nicht. Der überwölbte Mühlgraben und der Platz der verschwundenen Sägemühle sind am Ufer zu erkennen.
Das Wasser gelangte vom Wehr über einen Mühlgraben zur Mühle, der 1926 überwölbt wurde; 1907 wurde eine Francis-Turbine eingebaut, die 1930 bei 4 m³/s Durchfluss und 1,5 m Gefälle 60 PS leistete. Zur Mühle gehörte auch eine Säge, die vor 1930 verschwand. In den 1980er Jahren brannte das Gebäude erneut aus und wurde teilweise abgerissen.
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