Stronghold Dobrovítov, Befestigtes Haus in Dobrovítov, Tschechische Republik.
Dobrovítov ist ein eingeschossiges festes Haus mit T-förmigem Grundriss und Satteldach; die modernen Fassaden sind schmucklos, nachdem vor 1962 sichtbare Sgraffito-Reste verloren gingen. Im Inneren blieben Renaissance-Elemente aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erhalten: Die Räume im Erdgeschoss haben Tonnengewölbe mit dreieckigen Stichkappen und Graten. Ein Torso eines Wirtschaftsgebäudes gehört zur geschützten Anlage.
Die Feste wird 1533 erstmals schriftlich erwähnt, als Jiří Dobrovítovský z Újezda das kleine Gut seinen Enkeln Václav und Jiří Špetle vermachte. Der Renaissancebau entstand um diese Zeit; ein älterer gotischer Sitz stand wohl östlich der Wenzelskirche, wo 1972 tiefe Keller zugeschüttet wurden. 1560 verkaufte Jiří Špetle Dobrovítov an Ernst von Bayern, ab 1571 gehörte es der Familie Šaratice. 1620–1627 mehrfach geplündert, verlor es die Wohnfunktion und diente dem angrenzenden Hof; ab 1924 wurde es zu Wohnungen umgebaut.
Der Name Dobrovítov stammt von der Gründerfamilie des Dorfes; Jiří Dobrovítovský z Újezda besaß das Gut, als die Feste 1533 erstmals erwähnt wurde. Ab dem 17. Jahrhundert diente das Gebäude dem angrenzenden Wirtschaftshof, in den 1920er Jahren wurde es zu Wohnungen umgebaut. Ein tiefer gotischer Keller östlich der Wenzelskirche, dessen Eingang 1972 zugeschüttet wurde, markiert den Standort eines älteren Sitzes.
Die Feste steht im Dorf Dobrovítov südlich von Čáslav im Bezirk Kutná Hora. Sie ist ein eingeschossiges Gebäude mit T-förmigem Grundriss und Satteldach, das heute als Wohnhaus dient und daher von außen zu sehen ist; zum Areal gehört auch das Fragment eines Wirtschaftsgebäudes. Der Eingang zu den alten gotischen Kellern östlich der Wenzelskirche wurde 1972 zugeschüttet.
Der ältere gotische Sitz lag wohl östlich der Wenzelskirche, wo tiefe gotische Keller erhalten sind; ihr Eingang wurde 1972 zugeschüttet. Ein Inventar von 1628 nennt vier Stuben, Küche, Speisekammer und Keller sowie einen Teich, der den Graben speiste. Bis 1962 waren an den Fassaden Reste von Sgraffito zu sehen.
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