Vila Pupp, Kulturdenkmal in Karlovy Vary, Tschechische Republik.
Vila Pupp ist eine Villa mit mansardförmigem Dach, hohem Terrassensockel und westfassade mit offener Treppe und korinthischen Pilastern. Über ein kleines Vestibül erreicht man einen Galeriebereich und den zentralen Saal, der durch ein Dachfenster natürlich beleuchtet wird.
Der Architekt Friedrich Seitz entwarf das Haus für Julius Pupp, Mitbesitzer des Grandhotels Pupp, und die Fertigstellung erfolgte 1914. Das Grundstück hatte zuvor der Familie Unger gehört und prägte dadurch die Geschichte des Ortes.
Das Haus bewahrt ursprüngliche Stuck- und Glasmalereien im Inneren, die typisch für großbürgerliche Wohnkultur dieser Zeit sind. Die räumliche Anordnung mit zentralem Saal, Speisezimmer und Musikraum zeigt, wie gehobene Gäste empfangen und unterhalten wurden.
Die Villa ist ein geschütztes Kulturdenkmal und kann von außen besichtigt werden, wobei die Architekturdetails an der Straße gut erkennbar sind. Der Zugang zum Inneren ist begrenzt, daher ist es ratsam, die Öffnungszeiten vorher zu überprüfen, falls Besichtigungen angeboten werden.
Das Dachfenster des zentralen Saals ist eine bemerkenswerte architektonische Lösung, die natürliches Licht in den Kern des Hauses bringt und den Raum auf ungewöhnliche Weise erhellt. Diese durchdachte Beleuchtung macht den Saal zu einem besonderen Teil des Hauses, der sich von anderen Wohnräumen unterscheidet.
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