Ehemalige Österreichisch-Ungarische Bank, Art-Nouveau-Bankgebäude in Karlovy Vary, Tschechische Republik.
Die Ehemalige Handelbank ist ein Bankgebäude im Jugendstil in der Mitte von Karlovy Vary mit aufwändigen Fassaden, die Ornamente aus Stein, große Fenster und kunstvolle Details zeigen. Das gesamte Äußere wird durch diese dekorativen Elemente geprägt, die für die Architektur dieser Zeit kennzeichnend sind.
Das Gebäude wurde 1913 von Architekt Alfred Bayer entworfen und diente ursprünglich als österreichisch-ungarische Bank während der Doppelmonarchie. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde es zur Handelsbank der neuen Tschechoslowakei umfunktioniert.
Das Gebäude trägt den Namen einer Finanzinstitution, die einst das Wirtschaftsleben der Stadt prägte und bis heute in seiner Architektur sichtbar ist. Die Räume spiegeln die Bedeutung wider, die Bankbauten in wohlhabenden Kurorten wie Karlovy Vary hatten.
Das Gebäude befindet sich in zentraler Lage auf dem náměstí Republiky direkt in der Nähe der Mineralquellen und Badeanlagen der Stadt. Der Platz und die umliegenden Straßen sind leicht zu Fuß erreichbar und gut in die Fußwanderung durch das Kurgebiet integriert.
Das Innere bewahrt noch immer die ursprüngliche Bankenhalle aus 1913 mit handgeschnitzten Holzschaltern und aufwändigen Deckenelementen aus der Zeit der Österreich-Ungarn. Diese Details sind selten erhalten geblieben und zeigen den hohen handwerklichen Standard jener Epoche.
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