Kalingerův mlýn, Historische Wassermühle in Středokluky, Tschechische Republik.
Kalingerův mlýn ist eine langgestreckte Mühlenanlage mit einem Hauptgebäude, das Wohnräume enthält, sowie einem früheren Schmiedeflügel und Wirtschaftsgebäuden, die von Steinmauern umgeben sind. Die Gebäude liegen in einem Bachtal, wo das Wasser für den Betrieb der Mühle genutzt wurde.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1415, doch die heutige Gestalt erhielt die Anlage durch einen umfassenden Barockumbau im Jahr 1752. Dieser Umbau schuf die Architektur, die noch heute zu sehen ist.
Der Müller spielte in diesem Tal eine wichtige Rolle für die lokale Gemeinschaft, die auf das Mahlen von Getreide angewiesen war. Heute können Besucher sehen, wie die Menschen in früheren Zeiten mit Wasserkraft ihre tägliche Arbeit verrichteten.
Der Mühlenkomplex liegt etwa anderthalb Kilometer nördlich des Dorfes Středokluky im Tal des Zákolanský-Bachs. Die Zufahrt verläuft unter der Autobahn D7 hindurch, was bei der Anfahrtsplanung zu beachten ist.
Das Anwesen beherbergt Grabdenkmäler aus Stein, die 2002 errichtet wurden und eine Statue der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind zeigen. Diese religiösen Monumente bilden einen unerwarteten Kontrast zur industriellen Geschichte des Ortes.
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