Windmill in Štípa, větrný mlýn a kulturní památka České republiky na území obce Zlín
Der Windmühle in Štípa ist ein kleines, zylindrisches Steingebäude aus Ziegeln mit Schindelndach, etwa 8,5 Meter hoch, ausgestattet mit vier etwa 10 Meter breiten Rotorblättern. Im Inneren befinden sich ein originales Mühlsteingetriebe mit einem etwa 2 Meter breiten hölzernen Zahnrad sowie verschiedene Riemen, Zahnräder und Mühlenmaschinen, die einst zum Mahlen von Getreide und zum Betrieb einer kleinen Säge dienten.
Der Mühlenbetrieb wurde um 1860 von Kristián Kovář und seinem Sohn Josef mit Steinen und Ziegeln aus einem nahegelegenen Steinbruch errichtet. Nach dem Betriebsende 1941 wurde die Mühle während des Krieges zeitweise genutzt, bis sie in den 1950er Jahren endgültig eingestellt wurde und 1989 an die Familie des letzten Müllers, Rudolf Kovář, zurückgegeben wurde.
Der Mühlname "Kovářův mlýn" erinnert an die Familie Kovář, die den Betrieb über Generationen hinweg führte und das Gebäude bis heute erhält. Die einfache, funktionale Bauweise aus Holz und Ziegeln spiegelt die praktischen Fähigkeiten der Dorfhandwerker wider, die damals solche Strukturen schufen.
Die Mühle ist von außen und nach vorheriger Vereinbarung mit den Besitzern von innen zugänglich, wobei regelmäßige Wartungs- und Reparaturarbeiten die Sicherheit des Gebäudes gewährleisten. Das Gelände um die Mühle auf einer Höhe von etwa 340 Metern bietet ruhige Bedingungen zum Erkunden und ist Teil eines größeren Netzwerks von Wander- und Fahrradwegen in der Gegend.
Während des Krieges mahlten Bewohner heimlich nachts Getreide in der Mühle, obwohl der Betrieb offiziell geschlossen war. In einem Fall 1990 brach ein starker Wind eines der Rotorblätter ab, das jedoch schnell repariert wurde und zeigt die fortlaufende Sorge um das Gebäude.
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