Augustiner-Chorherrenstift Forbes, Religiöses Kloster in Borovany, Tschechische Republik.
Das Kloster Borovany ist ein großer Gebäudekomplex mit Steinmauern, mehreren Innenhöfen und einer Kirche mit barocken Elementen. Die Strukturen zeigen eine Mischung aus älteren und jüngeren Konstruktionen, die verschiedene Bauphasen über die Jahrhunderte widerspiegeln.
Das Kloster wurde 1455 gegründet und diente lange Zeit als Zentrum des religiösen Lebens in der Region. Nach seiner Auflösung wurde es 1785 in ein Schloss umgewandelt und erfüllte seitdem andere Zwecke.
Das Klosterwappen übernahm den schwarz-goldenen Schild des Gründers Petr z Lindy mit einem grünen Lindenzweig. Seit der Wiedereröffnung 2010 finden monatlich Ausstellungen und Konzerte statt, dazu ein jährlicher Heidelbeermarkt; 2013 wurde ein Garten mit acht kanadischen Sorten angelegt.
Der Komplex liegt zwischen der Nádražní-Straße, der Petra-z-Lindy-Straße und dem Žižkovo náměstí im Stadtzentrum. Die ehemalige Prälatur, zum Schloss umgebaut, liegt dem Eingang gegenüber, über dem Portal das Schwarzenberg-Wappen. Zum Areal gehören ein Heidelbeergarten mit acht kanadischen Sorten, ein Kräutergarten, eine nach dem Propst Augustin Dubenský benannte Bibliothek und ein Kinosaal.
Das Wappen des Stifts übernahm den schwarz-goldenen Schild des Gründers Petr z Lindy mit einem grünen zweiblättrigen Lindenzweig. Einer der ersten Chorherren, Jan Šťávka z Hodenic, wurde zum Studium des kanonischen Rechts in das Augustinerstift San Pietro in Ciel d'Oro nach Pavia entsandt. 1924 besichtigte der Reisende und Sammler asiatischer Kunst Joe Hloucha das Schloss als Unterbringung für seine Sammlungen, zum Verkauf kam es jedoch nie.
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