Windmühle, Kulturdenkmal in Janov, Tschechische Republik.
Die Windmühle in Janov ist ein dreigeschossiger, unverputzter kegelförmiger Massivbau holländischen Typs, 1844 aus quaderförmigen Sandsteinblöcken über rundem Grundriss errichtet. Die unsymmetrisch angeordneten Bogenfenster haben Holzläden, das kegelförmige Dach war ursprünglich mit Schiefer gedeckt und besteht heute aus Pappe. Im Inneren sind die originale Steintreppe und die in den Boden eingelassenen Mühlsteine erhalten.
Die Windmühle aus Sandstein wurde 1844 als Holländerwindmühle errichtet. In den 1920er Jahren wurde der Mahlbetrieb eingestellt, danach diente sie als Wohnhaus. Die letzten Bewohner wurden 1946 ausgesiedelt, das Gebäude verfiel; in den 1960er Jahren wurde es saniert und als Erholungsobjekt genutzt. Sie ist als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik eingetragen.
Die Mühle, tschechisch Větrný mlýn v Janově, gehört zu einer Gruppe von drei Mühlen zusammen mit denen in Arnoltice und Růžová, die 2 bis 3 km voneinander entfernt sind. Ein gelb markierter Wanderweg führt vom Ortszentrum zu ihr. Seit den 1960er Jahren dient das Gebäude als Ferienobjekt.
Die Mühle steht etwa 300 m vom Ortszentrum von Janov entfernt auf 320 m Höhe und ist über einen gelb markierten Wanderweg erreichbar. Sie gehört zu einer Gruppe von drei Mühlen — die anderen stehen in Arnoltice und Růžová —, die 2 bis 3 km voneinander entfernt sind und sich auf einer Wanderung verbinden lassen.
Das Bauwerk wurde aus lokalem Sandstein erbaut, einem Material, das in der Region leicht verfügbar war und langlebig erwies sich. Diese Wahl der Materialien zeigt, wie Handwerker damals traditionelle und praktische Lösungen einsetzten.
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