Budčický mlýn, Historische Wassermühle in Budčice, Tschechische Republik.
Budčický mlýn ist eine Wassermühle an der Sázava bei Flusskilometer 115,9, die 1892–1893 vom Rechtsanwalt Josef Vaněk an der Stelle eines abgerissenen Eisenhammers errichtet wurde. Die Mühle besitzt ihre Ausstattung von 1893, darunter ein hölzernes unterschlächtiges Wasserrad und eine Kaplan-Turbine; das 89 Meter lange Wehr und der Mühlgraben gehören dazu.
Das Gebäude wurde 1587 zum ersten Mal erwähnt, wurde aber um 1892 völlig neu aufgebaut. Ein Rechtsanwalt namens Josef Vaněk ließ es modernisieren und gab ihm die Form, die es heute hat.
Der Name der Mühle stammt vom Dorf Budčice, und ihr Standort an der Sázava ist bereits in einem Urbar von 1587 verzeichnet. Das 1802 hier errichtete Eisenwerk hinterließ eine Insel im Fluss, die überwiegend aus blauer Schlacke vom Schmelzen des Eisenerzes besteht und noch neben der Mühle zu sehen ist. In den 1890er Jahren beschäftigte der Müllerhaushalt einen Obermüller, zwei Mühlengehilfen, zwei Dienstmägde, einen Kutscher und Saisonarbeiter.
Der Ort liegt an einer Wanderstrecke zwischen zwei Dörfern und kann von außen besichtigt werden. Es ist gut erreichbar, wenn man in der Gegend unterwegs ist, besonders auf Ausflügen entlang des Flusses.
Die Insel neben der Mühle besteht überwiegend aus blauer Schlacke vom Eisenhüttenwerk, das hier ab 1802 betrieben wurde, bis der Hochofen 1874 erlosch und die Hütte 1890 abgerissen wurde. Die Mühle, die sie ersetzte, wurde 1892–1893 für den Prager Advokaten Josef Vaněk erbaut.
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