Socha trpaslíka, منحوتة
Der Socha trpaslíka ist eine gusseiserne Skulptur im Kurpark von Poděbrady mit einer beweglichen Hand und Hammer, die einen Metallpilz anschlägt um die Zeit anzuzeigen. Die kleine Figur hat ein einfaches Aussehen mit einer Mütze und rundem Gesicht, etwa 1 Meter hoch, mit rauer Oberfläche aus Gusseisen.
Die Figur entstand 1938 nach einer Idee von 1936, als ein Hydrowerk-Manager eine ähnliche Einrichtung in einer anderen Stadt besuchte und dieser Gedanke mit Kollegen umgesetzt wurde. In der Kommunistzeit wurde es 1960 als bürgerliches Ornament abgebaut, aber seit 1997 befindet sich die Skulptur wieder an ihrem ursprünglichen Ort neben den Blumenuhren.
Der Zwerg ist nach hundert Jahren noch immer ein erkannter Punkt im Park, wo Besucher und Anwohner ihn fotografieren oder beobachten. Sein regelmäßiges Schlagen der Viertelstunden bildet einen alltäglichen Rhythmus in der öffentlichen Raumnutzung der Stadt.
Die Skulptur schlägt jeden Tag alle 15 Minuten, wodurch die Bewegungen und Geräusche leicht zu bemerken sind, auch wenn die Figur teilweise hinter den Blumenuhren verborgen ist. Der Ort ist frei zugänglich und kann zu jeder Tageszeit besucht werden, es gibt aber wenig Schutz vor Wetter.
Die Figur hatte eine dramatische Rettung: Eine Frau namens Anna Vodičková bewahrte sie in den 1970er und 1980er Jahren vor dem Abbau, indem sie sie in ihrem Ferienhaus versteckte, bis die Zeit kam, sie zurückzubringen. Diese private Rettung verhinderte, dass ein lokales Symbol für immer verloren ging.
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