Komenium, Bildungsdenkmal in Olomouc, Tschechische Republik.
Das Komenium ist ein Schulgebäude in Olomouc mit einer Neorenaissance-Fassade, die durch horizontale Gesimse in vier Reihen unterteilt ist. Im Inneren befinden sich drei Innenhöfe, die nach dem Schema eines Stadtblocks angelegt sind, und verschiedene Unterrichtsräume sowie ein Festsaal mit bemalten Wänden.
Das Gebäude wurde von 1873 bis 1875 errichtet, um eine ehemalige deutsche Realschule zu schaffen und den Platzmangel im Schulwesen der Stadt zu beheben. Die Errichtung entstand aus dem Bedarf, bessere Unterrichtsräume und zeitgemäße Standards für die Ausbildung bereitzustellen.
Der Name des Gebäudes erinnert an die Mädchenbürgerschule Komenium, die ab 1946 die ehemalige deutsche Realschule nutzte und ihm seinen heutigen Namen gab. Der Festsaal im ersten und zweiten Obergeschoss ist mit rund 740 m² allegorischer und mythologischer Malerei bedeckt, die in einer Nische mit MDCCCXCII (1892) datiert ist und Josef (José) Hilber zugeschrieben wird.
Das Gebäude liegt in der Innenstadt und kann von außen besichtigt werden, während Innenbesichtigungen zu bestimmten Zeiten möglich sind. Es ist wichtig, sich vorher zu informieren, da das Gelände weiterhin als Schulgebäude genutzt wird und nicht jederzeit frei zugänglich ist.
Die rund 740 m² Wand- und Deckenmalerei des Festsaals stammen wohl vom Maler Josef (José) Hilber und entstanden Anfang 1892, belegt durch die Datierung MDCCCXCII in einer der Nischen. Die vier Fassadenstatuen von Kepler, Comenius, Liebig und Humboldt wurden während des Protektorats aus Sicherheitsgründen entfernt.
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