Hranice Viaducts, Eisenbahnviadukte in Hranice I-Město, Tschechische Republik.
Die Grenicher Viadukte sind drei parallel verlaufende Eisenbahnbrücken, die sich über 446,5 Meter durch das Tal der Velička erstrecken. Sie bestehen aus insgesamt 32 Ziegelsteinbögen, wobei zwei der Strukturen durch verbundene Betonplatten miteinander verbunden sind und die dritte über einen Fußgängersteg führt.
Diese Viadukte entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Teil der Eisenbahnstrecke Přerov-Bohumín und veränderten die Verkehrsinfrastruktur in der Region grundlegend. Sie repräsentieren die technischen Fortschritte der Eisenbahnpioniere und ihre Fähigkeit, komplexe geologische Hindernisse zu überwinden.
Die Viadukte sind heute ein Symbol für die Eisenbahnentwicklung in Mähren und prägen das Landschaftsbild der Region. Einheimische und Besucher schätzen sie als Zeugnis der industriellen Vergangenheit und als markantes Wahrzeichen der Stadt.
Besucher können die Viadukte am besten von mehreren Aussichtspunkten in der Nähe des Bahnhofs Hranice na Moravě beobachten, die das ganze Jahr über zugänglich sind. Die beste Zeit zum Fotografieren ist bei Tageslicht, wenn die Ziegelsteinarchitektur deutlich sichtbar ist.
Die Konstruktion zeigt eine ungewöhnliche Lösung: Zwei der drei Brücken sind nicht nur nebeneinander angeordnet, sondern durch innovative Betonverbindungen miteinander verschränkt. Diese technische Besonderheit ermöglicht eine stabile Querverbindung zwischen den Bauwerken, die in dieser Form selten anzutreffen ist.
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