Háskova vila, Villa in Jablonecké Paseky, Jablonec nad Nisou, Tschechien
Háskova vila ist eine dreigeschossige Villa mit weißen Fassaden und großen Fenstern, die sich an einem Hang oberhalb des Mšeno-Stausees erstreckt. Das Gebäude vereint Wohnräume, Schlafzimmer, Büros und eine Garage im Keller in einer funktionalen L-Form mit einem abgerundeten Wohnbereich.
Jaroslav Hásek sah 1929 auf der WUWA-Ausstellung in Breslau das von Heinrich Lauterbach entworfene Einfamilienhaus und beauftragte ihn mit dieser Villa, die Max Daut 1930–1931 baute. Nach dem kommunistischen Umsturz 1948 wurden die Háska-Villen verstaatlicht, beide Brüder wanderten nach Kanada aus; nach 1989 wurden die Häuser der Familie zurückgegeben. Zdeňka Hásková, die 2014 in Kanada mit 108 Jahren starb, besuchte ihr früheres Heim noch zu Lebzeiten.
Der Name erinnert an die Brüder Hásek, die Glasarmreifen nach Indien exportierten und zwei Villen an den Hängen über der Talsperre Mšeno errichten ließen; die Straße U Háskových vil trägt ihren Namen. Zdeňka Hásková, 2014 in Kanada mit 108 Jahren gestorben, besuchte ihr früheres Haus noch zu Lebzeiten.
Die Villa ist ein privates Familienwohnhaus und nicht für Besucher geöffnet; Garten und Inneres sind nicht zugänglich. Sie liegt in der Straße Průběžná in Jablonecké Paseky am Hang östlich einer Bucht der Talsperre Mšeno; die nahe Straße U Háskových vil erinnert an die beiden Hásek-Villen. Von der öffentlichen Straße sind das halbrunde Ende des Wohnzimmers und der verglaste Treppenturm zu sehen.
Das Gebäude zeigt Merkmale des aerodynamischen Funktionalismus, einen Designansatz, der Leichtigkeit und fließende Kurven betont, um eine harmonische Beziehung zur natürlichen Landschaft zu schaffen. Diese subtile Integration in die Umgebung macht es zu einem seltenen Beispiel dieser Designbewegung in der Region.
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