Háskova vila, Kulturdenkmal in Jablonecké Paseky, Tschechische Republik.
Háskova vila ist eine dreigeschossige Villa mit weißen Fassaden und großen Fenstern, die sich an einem Hang oberhalb des Mšeno-Stausees erstreckt. Das Gebäude vereint Wohnräume, Schlafzimmer, Büros und eine Garage im Keller in einer funktionalen L-Form mit einem abgerundeten Wohnbereich.
Die Villa wurde 1930 bis 1931 für den Schmuckexporteur Jaroslav Hásek erbaut und vom Architekten Heinrich Lauterbach entworfen, der sich von der WUWA-Ausstellung inspirieren ließ. Dieses Projekt markierte die Anwendung moderner europäischer Designprinzipien in der nordböhmischen Region.
Die Villa verkörpert die funktionalistischen Architekturprinzipien der Breslauer Schule und verbindet modernes Design mit Wohnräumen im Norden von Jablonec.
Das Haus befindet sich auf einem Hang mit Ausblick auf den See, was bedeutet, dass die Zugänglichkeit je nach Wetterlage variieren kann. Der beste Weg für einen Besuch ist, die Umgebung zunächst zu erkunden und den Blick vom Wasser aus zu genießen.
Das Gebäude zeigt Merkmale des aerodynamischen Funktionalismus, einen Designansatz, der Leichtigkeit und fließende Kurven betont, um eine harmonische Beziehung zur natürlichen Landschaft zu schaffen. Diese subtile Integration in die Umgebung macht es zu einem seltenen Beispiel dieser Designbewegung in der Region.
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