Kokořín Chateau, Mittelalterliche Burg in Kokořín, Tschechische Republik.
Kokořín Chateau ist eine Burg, die auf Sandsteinklippen oberhalb eines bewaldeten Tals thront und einen zylindrischen Turm sowie gotische Elemente aufweist. Die Festungsmauern bilden eine natürliche Einheit mit dem Felsengestein, das die gesamte Anlage umgibt und prägt.
Die Burg wurde im 14. Jahrhundert von Hynek Berka von Dubá gegründet und diente als Wehrbau der lokalen Adelsfamilie. Nach Jahrhunderten des Verfalls begann der Unternehmer Václav Špaček ab 1911 die systematische Wiederherstellung, die eine Dekade später abgeschlossen wurde.
Die Burg und ihre Umgebung zogen im 19. Jahrhundert tschechische Schriftsteller und Künstler an, die das Schloss als Symbol der Romantik sahen. Besucher können heute noch die Spuren dieser künstlerischen Bewunderung in den erhaltenen Räumen und der Landschaft rundherum erkennen.
Das Schloss ist von April bis Oktober täglich für Besucher geöffnet und bietet Führungen in mehreren Sprachen an. Von den Zinnen aus kann man über die Sandsteintäler und Wälder blicken, während die Wege zum Turm und durch die Innenräume teilweise steil sind.
Die Burg steht inmitten von Sandsteinfelsen, die zahlreiche Höhlen und unterirdische Gänge enthalten. Diese Hohlräume dienten in verschiedenen Konflikten der tschechischen Geschichte als Zufluchtsorte und Verstecke für die Bewohner.
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