Pevnostní mlýn, Historische Wassermühle in Josefov, Tschechische Republik
Pevnostní mlýn ist eine rechteckige, eingeschossige Backsteinwassermühle an der Elbe nördlich der Festung Josefov, erbaut 1787–1788 und senkrecht zum Fluss ausgerichtet. Das niedrige Satteldach verlängert sich nach Süden, die östliche Hauptfassade hat vier Fensterachsen. Der Mühlraum wird von einem massiven Tonnengewölbe von bis zu 90 cm Dicke überdeckt, das zum Schutz gegen Artilleriebeschuss erhalten blieb; 1892 wurde die Mühle aufgehoben und in ein Wasserwerk umgebaut.
Der Pevnostní mlýn wurde 1787–1788 an der Elbe nördlich der Festung Josefov errichtet. 1890 ersetzte der Besitzer die ursprünglichen einfachen Mahlgänge durch halbkünstlerische, doch schon zwei Jahre später wurde die Mühle aufgehoben; am 25. April 1892 fand eine Versteigerung der gesamten Einrichtung statt, danach der Umbau des Gebäudes zu einem Wasserwerk.
Der Name der Mühle verweist auf ihre Verbindung zur Festung Josefov, deren Widerstandsfähigkeit gegen Artilleriebeschuss das Gebäude prägte: Das Tonnengewölbe des Mühlenraums ist bis zu 90 cm dick, und aus militärischen Gründen konnte die Mühle nicht die vier Geschosse für ein künstlerisches Mahlwerk haben. 1890 ersetzte der Besitzer das ursprüngliche gewöhnliche Mahlwerk durch ein halbkünstlerisches, doch zwei Jahre später wurde die Mühle aufgehoben.
Man erreicht das Mühlgebäude über markierte Fußwege vom Zentrum Josefovs aus, wobei Parkplätze in der Nähe des Festungseingangs zur Verfügung stehen. Der Ort lässt sich gut bei einem Spaziergang durch die Befestigungsanlage erkunden.
Die Decke der Mühle ist ein massives Tonnengewölbe von bis zu 90 cm Dicke, das Artilleriebeschuss standhalten sollte. Wegen dieser Dicke waren die für ein vollständiges Kunstmahlwerk nötigen vier Geschosse nicht möglich; 1890 ließ der Besitzer daher nur ein halbkünstlerisches Mahlwerk einbauen.
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