Steam mill in Telč, Wassermühle und Kulturdenkmal in Telč, Tschechische Republik
Die Steam Mill in Telč ist eine Wassermühle und ein Kulturdenkmal, das an der südlichen Grenze des Altstadtteiches unterhalb des Damms liegt. Das Gelände umfasst ein Dammsystem mit Wehren und Brücken, die das Wasser für die verschiedenen Produktionsprozesse leiteten.
Die Mühle wurde erstmals 1533 erwähnt und diente ursprünglich dem Mahlen von Getreide. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wandelte sich das Gebäude zur Tuchfabrik, später zur Färberei und Spinnerei um, bevor die Produktion 1957 eingestellt wurde.
Die neoklassizistische Architektur der Mühle zeigt, wie Handwerker und Unternehmer in dieser Region früher arbeiteten. Das Gebäude erzählt von der Zeit, als Textilien hier hergestellt wurden und die Mühle das Wirtschaftsleben der Stadt geprägt hat.
Das Gelände liegt auf der Radkovská-Straße im südlichen Teil der Altstadt und ist von außen zugänglich, um die Wasserbau-Strukturen und das Dammsystem zu erkunden. Besucher sollten bequemes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und sich in der Nähe von Wasser befindet.
Nach der Schließung 1957 wurde das Gelände als Lagerfläche genutzt und verlor seine ursprüngliche Funktion. Trotzdem sind die historischen Wasserbau-Strukturen und das Dammsystem noch heute sichtbar und zeigen, wie Wasser einst genutzt wurde.
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