Vila Vladimíra Müllera, Moderne Residenzvilla in Lazce, Tschechische Republik
Die Vila Vladimíra Müllera ist ein modernes Wohnhaus in Lazce, das strikte geometrische Formen und klare Linien zeigt. Das Gebäude besticht durch große Fensterreihen und einen offenen Grundriss, die das reduzierte Gestaltungsprinzip des Purismus widerspiegeln.
Das Haus wurde 1928 vom österreichischen Architekten Paul Engelmann entworfen und für Vladimir Müller erbaut, der damals das Landinstitut in Olmütz leitete. Das Bauwerk entstand in einer Zeit, als experimentelle Architekturkonzepte in Mitteleuropa an Bedeutung gewannen.
Das Haus trägt den Namen seines ersten Bewohners Vladimir Müller und verkörpert die modernen Wohnideale der Zwischenkriegszeit. Besucher erkennen an der offenen Raumgestaltung und den großen Fensterflächen die Suche nach neuen Wegen des Zusammenlebens, die damals in Mitteleuropa entstanden.
Das Anwesen befindet sich in Lazce und ist als Kulturdenkmal geschützt, was bedeutet, dass sein ursprünglicher Zustand bewahrt werden muss. Besucher sollten sich vorher informieren, da der Zugang möglicherweise eingeschränkt ist oder spezielle Vereinbarungen erforderlich sind.
Der zentrale Wohnbereich wurde nach dem Raumplan-Konzept gestaltet, wobei unterschiedliche Funktionen wie Verkehrsflächen, Wohnen und Essen ineinander übergehen ohne strikte Wände. Diese innovative Raumaufteilung war für ihre Zeit ungewöhnlich und revolutionierte das Verständnis von Wohnraum.
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