Maria column in Hostinné, Barocke Mariensäule in Hostinné, Tschechische Republik.
Die Marienäule von Hostinné ist ein Kalksteindenkmal auf dem zentralen Platz mit feinen Steinmetzarbeiten und religiösen Verzierungen. Der Sockel und die oberen Abschnitte zeigen aufwendige Schnitzereien, die typisch für die barocke Handwerkskunst des 17. Jahrhunderts sind.
Das Denkmal wurde 1678 auf Befehl von Sibylla Lamboy erbaut, um die Stadt vor der Pest zu schützen, die damals in der Region grassierte. Es entstammt einer Zeit, in der solche Denkmäler in Mitteleuropa als Schutzzeichen gegen Epidemien errichtet wurden.
Diese Marienäule ist ein Zeichen der lokalen Frömmigkeit und zeigt, wie religiöse Verehrung in Hostinné im Alltag präsent war. Sie stand im Mittelpunkt des Gemeindelebens und prägt bis heute das Bild des zentralen Platzes.
Das Denkmal steht ganzjährig frei zugänglich auf dem zentralen Platz und ist leicht zu erreichen. Es gibt Parkplätze in der Nähe und Informationstafeln helfen Besuchern, mehr über die Geschichte und Bedeutung des Ortes zu erfahren.
Das Denkmal hat seine ursprüngliche Form seit 1678 bewahrt und überstand Konflikte sowie Witterungseinflüsse ohne nennenswerte Beschädigungen. Seine Beständigkeit macht es zu einem seltenen Beispiel eines barocken Monuments, das kaum verändert wurde.
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