Goethedenkmal, Marmorbüste in Karlovy Vary, Tschechische Republik
Die Marmorbüste Johann Wolfgang von Goethes, geschaffen vom Stuttgarter Bildhauer Adolf Donndorf, steht auf einem niedrigeren Granitsockel auf einer Terrasse aus Steinquadern am Goethe-Weg am linken Ufer der Tepl. Eine weiße Marmorkartusche an der Vorderseite trägt eine vergoldete Inschrift. Der hohe, mit Reliefs verzierte Originalsockel ging 1946 verloren und wurde 2014 wiedergefunden.
Die Büste schuf der Stuttgarter Bildhauer Adolf Donndorf; 1883 wurde sie in der Pupp-Allee vor dem Hotel Pupp auf Kosten der Stadt feierlich enthüllt, die Rede hielt Heinrich Laube. 1946 wurde das Denkmal im Zuge der nationalen Säuberung entfernt, die Büste kam ins Museum, der Marmorsockel wurde als Schutt entsorgt. 1952 stellte man die Büste auf einen niedrigeren Granitsockel am heutigen Goethe-Weg.
Die Büste steht an einem Ort, der stark mit Goethes wiederholten Besuchen in dieser Kurstadt verbunden ist. Sein Name ist hier eng mit den historischen Wanderwegen und der literarischen Bedeutung des Ortes verwoben.
Das Denkmal liegt an einem beliebten Gehweg in der Stadt und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher können einen Spaziergang unternehmen und unterwegs an diesem Punkt Halt machen, da es sich auf einem der bekannten Wege befindet.
Der ursprüngliche, eineinhalb Meter hohe Marmorsockel wurde 1946 in eine Grube geworfen und galt als verschollen. Im Winter 2014 stieß ein Bagger beim Bau eines Parkplatzes zufällig auf ihn; seit 16. September 2018 steht er unrestauriert am Goethe-Weg, nahe dem ersten Standort der Büste.
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