Church of Holy Trinity, Mittelalterliche Kirche in Klimkovice, Tschechische Republik.
Die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit ist eine einschiffige Renaissancekirche, die 1525–1529 auf einer kleinen Anhöhe westlich des Zentrums von Klimkovice erbaut wurde. Sie hat einen rechteckigen Grundriss, der von einem dreiseitigen Presbyterium abgeschlossen wird, ein schiefergedecktes Satteldach mit doppeltem First und einem kleinen Dachreiter über dem Presbyterium sowie einen hohen dreieckigen Giebel aus Mauerwerk an der Westfassade. Auf dem ehemaligen Friedhof steht eine Sandsteinstatue des heiligen Johannes Nepomuk von 1736.
Hynek I. von Vrbno ließ die Kirche 1525–1529 auf einer kleinen Anhöhe westlich des Zentrums von Klimkovice errichten, damit die Katholiken eine eigene Kirche hatten, während die hölzerne Katharinenkirche in protestantischen Händen war. Danach wechselte sie zwischen protestantischen und katholischen Besitzern; 1681 machte die Familie Wlczek die Katharinenkirche zur Pfarrkirche und überließ die Dreifaltigkeitskirche den Protestanten. 1766 wurde der Friedhof aus dem Zentrum hierher verlegt und die Kirche zur Friedhofskirche. Sie wurde 1805, in den 1890er Jahren und 1934 umgebaut und 1966 in das Zentrale Verzeichnis der Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik eingetragen.
Die Kirche ist keine Pfarrkirche mehr: 1766 wurde der Friedhof aus dem Zentrum von Klimkovice hierher verlegt, und die Dreifaltigkeitskirche wurde zur Friedhofskirche. 1973 endeten die Bestattungen, und das Friedhofsgelände wurde als Park gestaltet. Heute nutzt die Stadt Klimkovice die Kirche gelegentlich für Konzerte und Ausstellungen.
Die Kirche ist in der Regel an Wochenenden und bei religiösen Feiertagen für Besucher zugänglich, wobei Besichtigungen bei Gottesdiensten möglich sind. Informationen über genaue Öffnungszeiten und besondere Veranstaltungen erhalten Besucher bei der lokalen Pfarrei oder in der Gemeinde Klimkovice.
Im Februar 2017 wurden hinter dem Dachstuhl elf Grafiken eines Kreuzwegs gefunden, vermutlich aus dem 18. Jahrhundert und von Johann Rugendas aus der Augsburger Druckerfamilie. Mit Unterstützung der Region Mährisch-Schlesien restauriert, hängen sie seit 2019 an den Wänden des Schiffs.
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