Hradiště u svatého Jiří, Mittelalterliche Festungsanlage in Kouřim, Tschechische Republik
Hradiště u svatého Jiří ist ein Burgwall in erhobener Lage bei Kouřim mit Resten von Befestigungswällen und Siedlungsspuren aus dem Mittelalter. Die Anlage besteht aus mehreren Terrassen mit unterschiedlichen strukturellen Elementen, die ursprünglich verschiedene Funktionen hatten.
Der Burgwall wurde im 9. Jahrhundert gegründet und war Teil eines größeren Verteidigungssystems in Böhmen während der Bildung des frühen tschechischen Staates. Archäologische Funde zeigen, dass die Siedlung über mehrere Jahrhunderte hinweg ständig bewohnt wurde.
Der Burgwall war ein wichtiges Zentrum des frühen böhmischen Reiches und diente als Verwaltungs- und Verteidigungspunkt für die Region. Heute können Besucher an den Überresten sehen, wie diese Siedlungen organisiert waren und welche Rolle sie im Leben der Menschen spielten.
Die Stätte ist auf markierten Wanderwegen von Kouřim aus erreichbar und bietet Informationstafeln, die verschiedene Teile der Anlage erklären. Ein festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da das Gelände uneben ist und sich bei Regen in Schlamm verwandelt.
Unter den Befestigungsmauern wurden unterirdische Kammern entdeckt, deren ursprüngliche Funktion noch nicht vollständig geklärt ist. Archäologen vermuten, dass diese Räume für Lagerhaltung oder zusätzliche Verteidigung dienten.
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