Koh-i-noor II mine, Braunkohlebergwerk in Mariánské Radčice, Tschechische Republik
Die Koh-i-noor II ist eine Kohlemine in Mariánské Radčice, die Restbestände an Braunkohle aus den Seitenhängen der benachbarten ČSA-Mine abgebaut hat. Das Bergwerk liegt in Nordböhmen und war Teil des Tagebaus in diesem historischen Kohleabbaugebiet.
Das Bergwerk nahm seinen Betrieb am 1. Februar 2000 auf und war speziell dafür ausgelegt, die Schließung des ursprünglichen Kohinoor-Standorts zu verwalten. Es war Teil des letzten Kapitels der Tiefbraunkohleförderung in der Tschechischen Republik.
Der Ort verkörpert das Erbe der Kohleförderung in der Region und zeigt, wie stark diese Arbeit das Leben der Menschen vor Ort geprägt hat. Die Landschaft selbst erzählt von Jahrzehnten industrieller Tätigkeit und dem Wandel, den die Gegend durchlebt hat.
Das Gelande ist ein ehemaliger Bergbaubetrieb, daher sind keine regulären Besucherführungen verfügbar und ein Besuch erfordert spezielle Genehmigung. Die Umgebung bleibt ein industrielles Areal mit eingeschränktem Zugang für die breite Öffentlichkeit.
Das Bergwerk wurde speziell gegründet, um eine schrittweise Schließung anstelle eines abrupten Endes zu ermöglichen. Dies machte es zu einem Übergangsbeispiel für die Verwaltung von Betriebsstilllegungen in der europäischen Bergbauindustrie.
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