Hrádek u Třebonína, Mittelalterliche Festung in Lomec, Tschechische Republik.
Hrádek u Třebonína ist eine mittelalterliche Befestigung in Lomec, die durch mehrere Verteidigungselemente gekennzeichnet ist. Die Anlage umfasst einen 76 Meter langen Graben, drei Wälle und steile Felswände an der Südseite.
Die Befestigung entstand in der Mitte des 12. Jahrhunderts als strategischer Punkt während der inneren Kolonisierung Böhmens. Archäologische Untersuchungen aus den 1970er Jahren lieferten Hinweise auf ihre Funktion und Bauweise aus jener Zeit.
Der Ort zeigt, wie Menschen im Mittelalter ihre Siedlungen schützten und organisierten. Die Ruinen vermitteln einen Eindruck davon, wie Befestigungen in dieser Zeit gebaut und genutzt wurden.
Der Zugang erfolgt über Waldwege von der Südseite Souňovs, etwa 300 Meter in südwestlicher Richtung durch das Gelände. Das Gelände ist waldreich und die Wege sind manchmal schwer zu erkennen, daher ist Aufmerksamkeit beim Navigieren erforderlich.
Die Nordseite zeigt ein besonders komplexes Verteidigungssystem mit drei aufeinanderfolgenden Wällen, wobei der erste Wall etwa fünf Meter über einem acht Meter breiten Graben aufsteigt. Dieses mehrstöckige Abwehrsystem war eine ausgeklügelte Methode zur Abschreckung von Angreifern.
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