Church of Saint Stanislaus, Kulturelles Kirchendenkmal in Pitín, Tschechische Republik
Die Kirche des Heiligen Stanislaus ist ein einschiffiger, geosteter Bau mit polygonalem Chorabschluss und einem viereckigen Turm am Eingang, den 1585 die Brüder Václav und Vilém Tetourové errichteten. Zwischen 1758 und 1773 kamen Presbyterium und Sakristei hinzu, die heutige Gestalt entstand durch einen Umbau 1851–1855. Auf dem Kirchenareal steht ein steinernes Kreuz.
Die Kirche wurde 1585 von den Brüdern Václav und Vilém Tetour erbaut. Zwischen 1758 und 1773 wurden Presbyterium und Sakristei ergänzt, und die heutige Pfarrkirche entstand 1851–1855 durch Umbau. Nach schweren Schäden wurde sie 1950–1951 unter dem Architekten Jaroslav Čermák umfassend renoviert; seit 1968 ist sie Kulturdenkmal.
Die Kirche ist dem heiligen Stanislaus, einem polnischen Bischof und Märtyrer, geweiht. Die Innenausstattung der 1950er Jahre stammt vom Maler Miloslav Troup, darunter vierzehn Kreuzwegstationen im Schiff und vier Glasfenster im Presbyterium. Das Wandbild über dem Altar zeigt einen stilisierten Bischofsstab mit Dornen und Blutstropfen, ein Verweis auf Erzbischof Josef Karel Matocha, einen gebürtigen Pitíner, der die renovierte Kirche am 25. November 1951 weihte.
Die Kirche steht in Pitín im Bezirk Uherské Hradiště. Der Innenraum wurde 1950–1951 modernisiert, als das Gewölbe entfernt wurde; das Schiff hat heute eine flache Decke. Zu sehen sind die vierzehn Kreuzwegstationen rund um das Schiff und die vier farbigen Fenster im Presbyterium.
Die vierzehn Kreuzwegstationen im Schiff schuf der Maler Miloslav Troup in den 1950er Jahren: schwarze Linearkunst auf Glas, das mit Goldfolie unterlegt ist, die an unbemalten Stellen durchscheint. Die ersten zehn Stationen leuchten in hellen Farben, die letzten vier verdunkeln sich bis zur Kreuzigung und Grablegung.
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