Church of the Nativity of the Virgin Mary in Popovice, Romanische Kirche in Popovice, Tschechische Republik.
Die Kirche der Geburt der Jungfrau Maria in Popovice ist eine frühbarocke Kirche, die nach Südosten ausgerichtet ist. An das rechteckige Schiff schließt ein polygonaler Chor mit einer angelehnten Sakristei an, und auf dem Satteldach sitzt ein kleiner Laternen-Dachreiter mit einer einzigen Glocke. Die Kirche hat keinen Turm; die Fassade wird durch Pilaster und farbige Lisenen gegliedert, und das Portal trägt die Monogramme IHS und MARIA.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt von 1654 und betrifft wohl eine Anna-Kapelle am Ort des 1784 erbauten Pfarrhauses. Den Jesuiten erschien sie ungeeignet, daher errichteten sie zwischen 1663 und 1670 eine neue Kirche, die 1671 vollendet und geweiht wurde. Eine Steintreppe bildete den Hauptzugang; sie wurde im ersten Halbjahr 2014 restauriert. Seit dem 18. Februar 1964 ist die Kirche als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik eingetragen.
Die Kirche ist für Weihnachtskonzerte und andere Musikaufführungen bekannt, regelmäßige Gottesdienste finden nicht statt. Ihre Ausstattung stammt von anderswo: zwei Seitenaltäre und sechs Kreuzwegtafeln aus dem aufgehobenen Kloster Valdice sowie eine 1770 aus der Jičíner Ignatiuskirche herbeigeschaffte Orgel, die 1848 erweitert und 1979 restauriert wurde.
Regelmäßige Gottesdienste finden hier nicht statt; ein Besuch hängt von Konzerten und anderen Veranstaltungen ab, denn die Kirche ist für Weihnachtskonzerte und Musikaufführungen bekannt. Der Zugang führt über die steinerne Treppe am Haupteingang, die im ersten Halbjahr 2014 erneuert wurde.
Die Kirche hat keinen Turm: Ihre einzige Glocke hängt in einer kleinen Laterne über dem polygonalen Presbyterium. Die Nischen der Fassade zwischen vier Pilastern bargen einst Heiligenstatuen, und das Steinportal trägt eine Kartusche mit den Monogrammen IHS und MARIA unter einem Engelsköpfchen.
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