Cultural monuments in Vlachovice, Befestigtes Haus in Vlachovice, Tschechische Republik
Die Vodní tvrz Kaštýl in Vlachovice ist nur als archäologische Stätte erhalten: ein grasbewachsener Hügel von etwa 32 x 25 m, der 3,5 bis 5 m aus dem Gelände ragt, ohne Spuren von Mauerwerk. Ein teilweise erhaltener Ringwall und ein gut erhaltener kreisförmiger Graben, der einst von der nahen Vlára gespeist wurde, umschließen eine annähernd rechteckige Fläche von etwa 80 x 65 m.
Die Wasserfeste Kaštýl wurde um 1460 von der Familie Vlachovští z Vlachovic errichtet, die das Dorf seit 1343 besaß. 1544 verkaufte sie sie zur Schuldentilgung an die Podstatští z Prusinovic; 1574 wurde der Besitz zwischen den Familien Jakušic und Aranyi geteilt, und 1593 ging die Hälfte der Dorota Jakušičová durch Heirat an die Serényi über. Österreichische Dragoner nutzten die bereits verlassene Feste 1703–1709 gegen die Kuruzzen Rákoczis, und ab dem frühen 18. Jahrhundert diente sie den Einwohnern als Steinbruch.
Der für die Stätte verwendete Name Kaštýl stammt von der befestigten Residenz, die die Herren Vlachovští um 1460 hier errichteten. Der Graben wurde mit Wasser aus der nahen Vlára gespeist; Wall und Graben sind in der Wiese noch erkennbar. Heute ist der Ort eine archäologische Spur ohne aufgehendes Mauerwerk.
Die Reste liegen am südwestlichen Ortsrand von Vlachovice, nahe der Straße nach Vrbětice und rund 50 m vom rechten Ufer der Vlára. Mauerwerk ist keines zu sehen: Nur ein grasbewachsener Hügel von etwa 32 x 25 m, der 3,5 bis 5 m aufragt, umgeben von einem teilweise erhaltenen Wall und einem gut erhaltenen Ringgraben, der einst vom Fluss gespeist wurde.
Der Graben wurde mit Wasser aus der nahen Vlára gespeist und ist der am besten erhaltene Teil der Anlage. Der Kernhügel von etwa 32 × 25 m und 3,5 bis 5 m Höhe trägt heute keine Mauerreste mehr. Österreichische Dragoner nutzten die bereits verlassene Feste 1703–1709 gegen die Kuruzzen Rákóczis.
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