Zámecká kaple Morzinů, Schlosskapelle in Vrchlabí, Tschechische Republik.
Die Zámecká kaple Morzinů ist eine Kapelle in Vrchlabí mit neugotischer Architektur, die auf einer erhöhten Steinterrasse mit doppelten Treppen thront. Das Gebäude zeigt spitzbögen und kunstvoll gestaltete Portale, die seine edle Herkunft widerspiegeln.
Die Kapelle wurde zwischen 1887 und 1891 nach Entwürfen des Architekten Štěpán Tragl erbaut. Sie beherbergt die Gräber von Mitgliedern der adeligen Familie Czernin-Morzin, die lange Zeit in der Region herrschte.
Die Kapelle wird seit 1947 von der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche genutzt und dient der örtlichen Gemeinde als Gebetsort. Sie prägt mit ihrer Präsenz das religiöse Leben in Vrchlabí bis heute.
Die Kapelle ist über den Stadtpark zugänglich und befindet sich auf leicht erreichbarem Gelände. Regelmäßige Sonntagsgottesdienste und religiöse Zeremonien finden das ganze Jahr über statt und sind für Besucher offen.
Das Eingangsportal zeigt ein Steinrelief mit einem Wappenschild, das die Wappen der Czernin- und Morzin-Familien verbindet. Dieses Kunstwerk dokumentiert die Vereinigung dieser beiden mächtigen Adelshäuser in Stein.
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