Gate in Nahořany, Monumentales Tor in Nahořany, Tschechische Republik.
Das Tor in Nahořany ist ein gemauertes Kulissentor an der Straße II/285 am Ortseingang von Nové Město nad Metují her. Die Mauern aus behauenem Opuka-Stein sind mit Opuka-Platten bedeckt und enden in zwei mächtigen Pfeilern aus Sandsteinquadern. Auf den Pfeilern liegen Sandsteinlöwen, die einander über die Straße hinweg anblicken; sie stammen vom Bildhauer Antonín Sucharda. Seitlich der Pfeiler führen segmentbogige Fußgängerpforten durch, und über der rechten ist ein Mühlstein eingemauert.
Ursprünglich standen zwei Dorftore an den Enden von Nahořany; das westliche beim Haus Nr. 1 ist nicht erhalten. Das nordöstliche Tor bei Gehöft Nr. 19 wurde im 19. Jahrhundert an der Stelle einer früheren Feste errichtet. Am 24. Februar 1882 ordnete die Bezirksbehörde den Abriss als Verkehrshindernis an, doch die Gemeinde entfernte das Gewölbe und verbreiterte das Tor; fertiggestellt am 3. Dezember 1885. Josef Pozdílek von Gehöft Nr. 27 erhielt 463 Gulden 26 Kreuzer in drei Jahren. Am 16. Juni 2014 zerstörte ein Lkw eine Seite; im Jahr darauf war das Tor repariert.
Das Tor heißt „Brána do vsi“ und gilt als Wahrzeichen von Nahořany; nachdem 2014 ein Lastwagen eine Seite zerstört hatte, begann der Gemeinderat sofort mit der Vorbereitung des Wiederaufbaus. Die einander über die Straße anblickenden Löwen stammen vom Bildhauer Antonín Sucharda. Über der rechten Fußgängerpforte, von Nové Město nad Metují kommend, ist ein großer Mühlstein eingemauert, daneben stehen kaum noch lesbare eingeritzte Inschriften.
Die Brána do vsi steht an der Straße II/285 am Ortseingang von Nahořany, wenn man von Nové Město nad Metují kommt. Für Fußgänger gibt es auf beiden Seiten segmentbogig gewölbte Durchgänge neben den Pfeilern. Rechts davon, vom Nové Město nad Metují aus gesehen, ist ein großer Mühlstein eingemauert, dessen Inschriften kaum noch lesbar sind. Die Durchfahrt ist für den Verkehr freigegeben, jedoch gilt für Lastwagen ein Einfahrtsverbot außer für Anlieger, das oft nicht beachtet wird.
Auf den Sandsteinpfeilern des Tors liegen Löwen des Bildhauers Antonín Sucharda, die einander über die Straße hinweg anblicken. Über der rechten Fußgängerpforte, von Nové Město nad Metují aus gesehen, ist ein großer Mühlstein in das Mauerwerk eingelassen, daneben stehen kaum noch lesbare Inschriften.
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