Nábřeží Ludvíka Svobody, Flussufer in der Neustadt, Prag.
Das Nábřeží Ludvíka Svobody ist ein öffentliches Ufer entlang des rechten Ufers der Moldau zwischen der Štefánik-Brücke und der Hlávka-Brücke mit gepflasterten Wegen und Baumreihen. Die Uferzone ist mit Gehwegen, Radwegen und Hochwasserschutzelementen ausgestattet und verbindet verschiedene Stadtteile über ihre Länge.
Das Ufer entstand zwischen 1910 und 1919 als Teil eines großen Regulierungsprojekts der Moldau in diesem Abschnitt Prags mit neuen Schleusen und einem Wasserkraftwerk. Diese Arbeiten veränderten die Flusslandschaft und schufen den modernen Uferkörper, den man heute sieht.
Das Ufer trägt den Namen eines tschechischen Widerstands kämpfers und dient als öffentlicher Raum, in dem Anwohner und Besucher spazieren, radfahren oder einfach am Fluss verweilen. Die Mischung aus Ministeriumsgebäuden und Freizeitflächen zeigt, wie die Stadt öffentliche und administrative Bereiche verbunden hat.
Das Gelände ist leicht zu Fuß zugänglich und bietet breite Wege für Fußgänger und Radfahrer, die zu allen Jahreszeiten nutzbar sind. Im Frühjahr sollte man sich der Hochwasserschutzmaßnahmen bewusst sein, die den Fluss bei hohem Wasserstand schützen.
Ein permanentes Hotelschiff namens Botel Albatros liegt am Ufer vertäut und bietet direkt am Fluss Unterkunft und Verpflegung an. Dieses schwimmende Hotel ist eine ungewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit für jene, die das Gefühl haben möchten, mitten in der Stadt auf dem Wasser zu schlafen.
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