Friedrich Petschek Villa, Villa in Bubeneč, Prag, Tschechien
Die Friedrich-Petschek-Villa ist eine repräsentative Villa, die in den 1920er Jahren in Prag-Bubeneč in einem vom französischen klassizistischen Barock inspirierten Stil erbaut wurde. Sie wurde vom Architekten Max Spielmann entworfen und vom Baumeister Matěj Blecha auf dem Gelände des ehemaligen Weinguts Miseronka südlich der Královská obora errichtet. Seit 1945 beherbergt sie die sowjetische, später die russische Botschaft.
Friedrich Petschek kaufte in den 1920er Jahren das Grundstück des früheren Weinguts Miseronka und ließ dort eine Villa nach einem Entwurf von Max Spielmann errichten, ausgeführt vom Baumeister Matěj Blecha. 1927 übergab er sie dem Bankier Georg Popper, dessen Familie bis zur Emigration nach London 1938 dort wohnte. Nach dem Krieg schenkte ein Dekret von Präsident Edvard Beneš das Anwesen samt Einrichtung der Sowjetunion; die sowjetische und später russische Botschaft nutzte es, und die Familie Popper führte einen Gerichtsstreit um das Eigentum.
Der Name der Villa erinnert an Friedrich Petschek, Mitglied der Bankiersfamilie, die 1920 das Bankhaus Petschek a spol. gründete. Er kaufte das Grundstück des alten Weinguts Miseronka und ließ die Villa errichten, übergab sie aber bereits 1927 an den Bankier Georg Popper. Die Familie Popper bewohnte sie bis 1938, als sie nach London emigrierte.
Die Villa befindet sich im Wohnviertel Bubenec und ist von außen gut zu sehen, obwohl sie nicht für Besucher geöffnet ist. Wer vorbeigehen möchte, kann das Gebäude von der Straße aus bewundern und die architektonischen Details der Fassade erkennen.
Das Grundstück der Villa gehörte zum alten Weingut Miseronka, das Friedrich Petschek in den 1920er Jahren erwarb, bevor er das Haus bauen ließ. Später führte die Familie Popper einen Gerichtsstreit mit der Tschechischen Republik. Seit 1945 beherbergt das Gebäude die sowjetische und danach die russische Botschaft.
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