Franziskanerkloster Hejnice, Franziskanerkloster in Hejnice, Tschechische Republik.
Das Franziskanerkloster in Hejnice ist eine barocke Klosteranlage in der nordböhmischen Stadt Hejnice in der Tschechischen Republik. Das Gebäudeensemble besteht aus einer Kirche, einem Kreuzgang und mehreren Flügeln mit symmetrischen Fassaden, hohen Fenstern und steinernen Dekorationselementen.
Das Kloster wurde 1692 vom Grafen František Gallas gegründet, der die Franziskaner nach Hejnice brachte, um die bestehende Wallfahrtstradition zu fördern. Im 18. Jahrhundert wurde die Anlage erweitert und erhielt ihre heutige barocke Form.
Die Schwarze Madonna von Hejnice ist eine gotische Holzfigur aus dem 14. Jahrhundert, die im Mittelpunkt des Pilgergeschehens steht. Besucher kommen, um vor ihr zu beten, Kerzen anzuzünden und an Gottesdiensten teilzunehmen, die regelmäßig im Kloster abgehalten werden.
Das Kloster ist sowohl für Pilger als auch für Besucher ohne religiösen Hintergrund zugänglich und beherbergt heute auch ein Konferenz- und Bildungszentrum mit Unterkunftsmöglichkeiten. Bei der Planung eines Besuchs lohnt es sich, vorab zu prüfen, ob größere Veranstaltungen oder Wallfahrten stattfinden, da der Zugang zu bestimmten Bereichen dann eingeschränkt sein kann.
Obwohl das Kloster nach der kommunistischen Machtübernahme 1948 aufgelöst wurde, kehrten die Franziskaner nach dem Ende des kommunistischen Regimes zurück und nahmen den Betrieb wieder auf. Heute ist das Kloster eines der wenigen in der Region, das sowohl als aktives Ordenshaus als auch als offenes Begegnungszentrum für die Öffentlichkeit funktioniert.
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