Viadukt Křenová, Eisenbahnviadukt in Brno-město, Tschechische Republik
Der Viadukt Křenová ist eine steinerne Eisenbahnbrücke von 37,20 m Länge und 16,50 m Breite am Nordkopf des Brünner Hauptbahnhofs, die die Strecke nach Česká Třebová über die Křenová-Straße führt. Sechs segmentbogige Öffnungen von etwa 6 m Höhe ruhen auf Pfeilern und Widerlagern aus Sandsteinquadern; die beiden mittleren Durchfahrten tragen seit 1901 die Straßenbahn, die seitlichen den Straßenverkehr, die äußeren Fußgänger. Daneben steht eine eigene einspurige genietete Stahlbrücke mit gusseisernen Säulen.
Das Viadukt entstand zwischen 1847 und 1848 als Teil der Nordbahn von Brno nach Česká Třebová und wurde von der Gebrüder Klein Gesellschaft erbaut. Später wurde es erweitert, um zusätzliche Eisenbahnverbindungen zu ermöglichen.
Der inoffizielle Name stammt von der Straße Křenová, die unter den Bögen hindurchführt; das Viadukt hat keinen amtlichen Namen und wird als Brücke bei km 155,892 geführt. Durch die mittleren Öffnungen verläuft seit 1901 die Straßenbahnlinie, die äußeren Bögen sind Fußgängern vorbehalten. Die angrenzende eingleisige Stahlbrücke ruht auf verzierten Gusseisensäulen.
Das Viadukt überquert die Křenová-Straße am Nordkopf des Brünner Hauptbahnhofs, wo die Strecke nach Česká Třebová über die Straße führt. Die beiden mittleren Bögen tragen die Straßenbahn (seit 1901) und die Oberleitung des O-Busses (seit 1949), die äußeren Bögen sind Fußgängern vorbehalten. Gehen Sie durch die seitlichen Durchgänge, um die Sandsteinpfeiler aus der Nähe zu sehen.
Das Viadukt wurde 1870 von drei auf fünf Gleise erweitert, um eine neue Verbindung zwischen der Unteren und der Hauptstation zu schaffen. Diese Erweiterung zeigt, wie sich die Eisenbahninfrastruktur schnell an den wachsenden Verkehr anpasste.
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