N-S 79 Hrobka casemate, Militärkasematte bei Dobrošov, Tschechische Republik
Das N-S 79 Hrobka Kasemat ist ein verstärktes Betonwerk mit drei Schussscharten und einer zentralen Beobachtungskuppel in der Decke. Die Anlage befindet sich in Dobrošov und zeigt die typische Bauweise dieser tschechoslowakischen Grenzfortifikationen.
Der Srub wurde vom 22. November bis 1. Dezember 1937 von der Firma Ing. Rudolf Fryč aus Bratislava mit 1.820 m³ Beton errichtet. Nach dem Münchner Abkommen rissen die Deutschen die Scharte der Hauptwaffe sowie alle Kuppeln und Glocken heraus. Das Herausziehen der zentralen Beobachtungsglocke ins Landesinnere zerstörte einen großen Teil der Rückwand. 2009 übergab die Armee das Bauwerk dem Militärhistorischen Klub Náchod.
Der Name Hrobka („Grab“) stammt wohl von einem Soldatenskelett, möglicherweise aus dem Preußisch-Österreichischen Krieg, das bei den Erdarbeiten gefunden wurde. Seit 2009 gehört das Werk dem Klub vojenské historie Náchod, der das Museum im Bunker N-S 82 Březinka betreibt und Hrobka bewusst unrepariert lässt.
Das Kasemat gehört dem Klub vojenské historie Náchod, der es bewusst unrepariert lässt als Beispiel für die Zerstörung während der Besatzung. Der Zugang zum Inneren ist nach vorheriger Absprache möglich. Das Objekt ist zu Fuß von Dobrošov über den Lehrpfad Pevnost Dobrošov erreichbar, oder von Lázně in Náchod-Běloves über den grünen Wanderweg und dann den Lehrpfad.
Das Bauwerk ist in seinem ursprünglichen, nicht renovierten Zustand erhalten geblieben, was die Kriegsschäden deutlich sichtbar macht. Die zerstörte Rückwand und die fehlende Beobachtungskuppel geben Einblick in die tatsächlichen Auswirkungen von Kampfhandlungen auf diese Art von Fortifikationen.
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