Kaple svatého Martina na Zadních Paštích, Kapelle Heiligtum in Hartmanice, Tschechische Republik.
Die Kapelle des Heiligen Martin steht zwischen zwei großen Linden in der aufgegebenen Siedlung Zadní Paště. Das kleine Gebäude besticht durch sein Strohdach, weiße Wände und glaserne Türen und Fenster, die einen Blick ins beleuchtete Innere gewähren.
Die Kapelle wurde im 17. Jahrhundert als Teil des Gutshofs Scheinosthof erbaut. Nach einer Erneuerung 1918 verfiel sie während der Sowjetzeit, wurde aber später wieder instand gesetzt.
Jährliche Gottesdienste finden am Martinstag in der Kapelle statt, mit Totenbretter, die an die Opfer der Epidemie von 1918 erinnern.
Die Kapelle liegt in einem dichten Wald auf 800 Metern Höhe und ist nicht leicht zugänglich. Ein Besuch erfordert eine gute Ausrüstung und Ortskenntnis, besonders in den Wintermonaten.
An diesem Ort befanden sich einst zwei Bauernhöfe, Scheinosthof und Sallerhof, die große landwirtschaftliche Flächen bewirtschafteten. Die Kapelle ist heute das einzige Überbleibsel dieser verschwundenen Siedlung mitten in der Wildnis.
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