Mezitraťová 26, Residenzvilla in Prag 9, Tschechische Republik.
Das Haus an der Mezitraťová 26 ist eine zweistöckige Villa im Stadtteil Hrdlořezy in Prag 9, die sich zwischen Eisenbahnlinien befindet. Es zeigt typische Merkmale der frühen Architektur des 20. Jahrhunderts mit einfachen, aber charakteristischen Details jener Zeit.
Das Anwesen begann als Bauernhof namens „Winice“ mit einem Wohnhaus aus dem frühen 18. Jahrhundert. 1923 besaß Ladislav Jiránek das Gut und ließ das Gebäude für eine Fabrik für Süßwaren, Schokolade und Dauergebäck umbauen; sein Bruder Antonín ergänzte eine hohe Balustradenmauer mit Vasen. 1945 ging die Kunstsammlung der Familie an die Nationalgalerie in Prag, und 1950 wurden Firma und Gebäude unter Orion verstaatlicht.
Der Name der Villa geht auf Ladislav Jiránek zurück, der das Anwesen 1923 besaß und es für eine Fabrik für Süßwaren, Schokolade und Dauergebäck umbauen ließ. Sein Bruder Antonín, ein Kunstmäzen, ließ eine hohe Umfassungsmauer mit Balustraden und Vasen ergänzen und bewahrte hier eine Gemäldesammlung auf, darunter Werke ihres Bruders Miloš Jiránek (1875–1911).
Das Haus ist über die Bushaltestellen Na Lukách und Mezitraťová leicht erreichbar und liegt an einer Straße mit einem Radweg. Diese günstige Lage macht es einfach, die Gegend mit verschiedenen Verkehrsmitteln zu erkunden.
Der Garten der Villa enthielt ein Arboretum mit rund dreihundert, überwiegend südamerikanischen Bäumen und Sträuchern. In die Mitte eines runden, etwa drei Meter hohen neorenaissancezeitlichen Pavillons stellten die Brüder Antonín und Ladislav eine barockisierende Vase mit der Asche ihres Bruders Miloš, eines Malers und Grafikers (1875–1911). Die an ein Spinnennetz mit Spiralen, Schleifen und stilisierten Pflanzenmotiven erinnernden Schmiedearbeiten schuf Meister Alois Frolík.
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