Maria Loreto, Wallfahrtskomplex in Starý Hrozňatov, Tschechische Republik.
Der Poutní areál Maria Loreto ist ein Wallfahrtskomplex mit einer zentralen Kapelle, die von Klostergängen und einem rechteckigen Innenhof umgeben ist. Ein sieben Kilometer langer Weg mit mehreren Stationen führt Besucher durch das Gelände und die umliegende Landschaft.
Ein Jesuitenrektor namens Jan Jiří Dasselmann schuf diesen Wallfahrtsort 1664 nach dem Vorbild des italienischen Heiligtums von Loreto. Die Gründung spiegelt die religiose Bedeutung wider, die dieser Ort in der Region erlangte und bis heute bewahrt.
Der Ort wird von beiden Seiten der Grenze besucht und schafft einen Raum, wo Menschen zusammenkommen, um gemeinsam zu beten. Die regelmassigen Gottesdienste spiegeln die Beziehung zwischen den Gemeinschaften wider, die diesen Platz über Jahrhunderte geprägt haben.
Das Gelande ist meist von Mai bis September mittwochs bis sonntags geöffnet, was Besuchern Zeit gibt, die Kapelle und den Weg bei gutem Wetter zu erkunden. Es empfiehlt sich, bequeme Schuhe zu tragen, da der sieben Kilometer lange Weg über unterschiedliches Terrain führt.
Ein Blitzschlag traf die Mauern des Komplexes, doch das Gemälde der Jungfrau Maria blieb intakt und ist heute noch sichtbar. Diese ungewöhnliche Geschichte verleiht dem Inneren mit seinen freiliegenden Steinen und ursprunglichen Putzschichten einen besonderen Charakter.
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