Church of Saints Peter and Paul, Neuromanische Kirche in Rotava, Tschechische Republik.
Die Kirche St. Peter und Paul ist ein einschiffiger neuromanischer Bau, nach Südosten ausgerichtet, mit einem langgestreckten, dreiseitig geschlossenen Presbyterium. An das Presbyterium ist ein quadratischer Turm mit einer an den Giebeln geknickten Pyramidendachform angebaut. Die Westseite hat ein Portal mit Giebel und ein Fenster mit neuromanischer Maßwerkrosette. Die Glasfenster stammen von 1916 aus der Werkstatt Richard Schlein in Hrádek nad Nisou.
Der Bau wurde ab 1904 erwogen, als Spenden aus der Monarchie und dem benachbarten Deutschland eingingen. Die Baugenehmigung erging 1913, und die Kirche sollte 1915 errichtet werden; Finanzprobleme während des Ersten Weltkriegs verzögerten sie jedoch. Die Kraslicer Firma Hochsieder & Bohland führte den Entwurf Anton Möllers aus, und Erzbischof František Kordač weihte sie am 20. September 1925.
Die Kirche dient der lokalen katholischen Gemeinde als Versammlungsort für Gottesdienste und religiöse Feste im Laufe des Jahres. Sie prägt das religiöse Leben der Stadt und der benachbarten Dörfer bis heute.
Die Kirche steht an der Straße, die den oberen und unteren Teil von Rotava verbindet; ein Lehrpfad zur Felsformation Rotavské varhany führt vorbei. Der frühere Friedhof über der Kirche wurde 1968 aufgehoben, es sind keine Gräber mehr vorhanden. Der Eingang liegt auf der Westseite unter einem Portal mit Giebel.
Die Glocken der Kirche wurden 1916 und 1918 in den Rotavaer Eisenwerken aus Eisen gegossen, nicht in einer Glockengießerei. Die Glasfenster stammen von 1916 aus der Werkstatt Richard Schlein in Hrádek nad Nisou. Nach dem Diebstahl von 1992 schnitzte der einheimische Lehrer Otakar Glos 1995 Ersatzfiguren der vier Evangelisten für die Kanzel.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.705 Mitwirkenden weltweit.