Kobylí hora, Granulit-Steinbruch in Žernovice, Prachatice, Tschechische Republik
Kobylí hora ist ein Tagebau am Hang des Berges Kobylí hora, etwa zwei Kilometer nordöstlich von Prachatice; der östliche Teil liegt auf dem Katastergebiet von Žernovice. Abgebaut wird graugrüner Granulit mit akzessorischem Turmalin und Biotit; die Lagerstätte misst rund 830 × 560 × 110 m. Der Steinbruch gehört der Firma Kámen a písek, spol. s r. o., die ihn auch betreibt.
Der Steinbruch lieferte große Steinplatten; in den 1930er Jahren wurde sein Gestein per Seilbahn zum Bau der Talsperre Husinec an der Blanice gebracht. In den 1960er Jahren entstand ein Schotterbrecher und eine Bahnanschlussgleis wurde zum Bruch geführt; der Schotter diente neuen Straßen. Später wurde der Bruch erweitert, drei Häuser von Žernovice mussten weichen, und viel Material ging an das Kernkraftwerk Temelín.
Der Steinbruch diente der Herstellung großer Steinplatten; in den 1930er Jahren wurde sein Stein für die Talsperre Husinec an der Blanice gewonnen und dorthin per Seilbahn gebracht. Kies aus einem in den 1960er Jahren errichteten Brecher diente dem Straßenbau, und viel Material wurde später für das Kernkraftwerk Temelín verwendet. Drei Häuser in Žernovice mussten dem wachsenden Bruch weichen.
Der Zugang zur Anlage ist eingeschränkt und erfordert vorherige Genehmigung durch das betreibende Unternehmen aus Sicherheitsgründen. Besucher sollten sich auf Lärm und intensive Aktivitäten vorbereiten und die Sicherheitsbestimmungen des Unternehmens einhalten.
In den 1930er Jahren wurde der Stein per Seilbahn zum Bau der Talsperre Husinec an der Blanice gebracht. In den 1960er Jahren kamen ein Gleisanschluss und ein Schotterbrecher hinzu, und große Mengen Material gingen an das Kernkraftwerk Temelín.
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