Hanzlův mlýn, Wassermühlenruine in Radkov, Tschechische Republik
Hanzlův mlýn sind die Steinüberreste einer Mühle bei Radkov, die direkt neben einem Bach liegt. Die Grundmauern und Wände zeigen noch heute, wie das Wasser einst die Mahlmaschinen zum Mahlen von Getreide antrieb.
Hanzlův mlýn, auch Radkovský mlýn genannt, ist erstmals 1603 belegt. Hier arbeiteten Müller der Familien Jašek, Schmied, Noske und Hanzl; 1826 besaß die Mühle zudem eine Ölpresse und eine Graupenmühle. Sie lief bis 1953, danach begannen Anwohner, sie als Baumaterial abzutragen.
Heute stehen hier eine trampská osada, ein Wochenendlager der tschechischen Tramping-Bewegung, und eine Quelle (studánka) neben der Ruine. Der Name erinnert an die Müllerfamilie Hanzl, die letzte einer Reihe, zu der auch die Familien Jašek, Schmied und Noske gehörten.
Zum Ort führt kein markierter Wanderweg, nur Waldwege, daher sind Karte oder GPS nützlich. Die Ruine liegt in einer Flussschleife der Moravice bei Radkov, der Ort ist frei zugänglich. Am Platz befinden sich eine Quelle und eine Tramp-Siedlung.
Die Mühle hatte einen Mühlgraben (náhon) und ein unterschlächtiges Wasserrad, das vom Wasser von unten angetrieben wurde. Am gegenüberliegenden Ufer der Moravice liegen zwei ehemalige Schieferbrüche, weitere ehemalige Brüche befinden sich in der Umgebung. Der Ort ist frei zugänglich und beherbergt auch ein Tramper-Lager und eine Quelle.
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