Kozákův mlýn, Wassermühle in Uherský Brod, Tschechien
Kozákův mlýn ist eine klassizistische Steinwassermühle in Uherský Brod, die um einen quadratischen Hof angelegt ist. Mahlraum und eingeschossiges Wohnhaus liegen unter einem Dach, sind innen aber getrennt; die übrigen Gebäude sind eingeschossig. Der Putz des reparierten Baus trägt die Jahreszahl 1692, und das Wasser führte ein Mühlgraben zum Rad.
Die Anlage entstand vor 1615 als Herrschaftsmühle und kam 1692 in den Besitz der Stadt, die sie von Graf Dominik Ondřej Kounic für 500 Goldstücke kaufte. Während des Kuruc-Überfalls 1704 erlitt die Mühle Brandschäden, wurde aber innerhalb von fünf Jahren vollständig wiederhergestellt.
Der Müller arbeitete hier mit Handwerkstechniken, die Getreide über Walzenbänke zu Mehl vermahlten. Die Maschinen zeigen, wie man damals Nahrungsmittel herstellte, ohne moderne Geräte zu nutzen.
Die Mühle steht am Mlýnský potok in Uherský Brod; ihre Gebäude sind im Quadrat um einen Hof angeordnet. Mühle und Wohnhaus sind einstöckig, die übrigen Bauten eingeschossig. Das Wasser führte ein Mühlgraben zum Rad; am Putz des instand gesetzten Gebäudes ist die Jahreszahl 1692 zu finden.
Im Jahr 1930 hatte die Mühle zwei oberschlächtige Wasserräder mit jeweils fünf Metern Gefälle; eines leistete 3,7 PS, das andere 3,1 PS. Der Putz des reparierten Gebäudes trägt die Jahreszahl 1692.
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