Louky u Choťánek, Naturdenkmal bei Choťánky und Poděbrady, Tschechische Republik.
Louky u Choťánek ist ein Naturschutzgebiet bei Choťánky und Poděbrady mit Wiesen und Weidenbeständen. Das Gelände beherbergt spezialisierte Pflanzenarten, die an feuchte Bedingungen angepasst sind.
Louky u Choťánek wurde am 7. März 2016 zum Naturdenkmal erklärt; es umfasst 141,53 Hektar, dazu eine Pufferzone von 76,34 Hektar. Seine vier Teile liegen in Choťánky, Libice nad Cidlinou und Poděbrady. Der östliche Teil enthält die geflutete Sandgrube Pod Valy, die in den 1970er Jahren betrieben und in den 1990er Jahren geschlossen wurde.
Der Name bezeichnet die Wiesen bei Choťánky, einem Dorf, dessen Name auf einen Personennamen zurückgeht. Das Schutzgebiet liegt in der Elbaue, die das Gelände formte und Altarme von Cidlina und Elbe hinterließ. Angler nutzen den gefluteten Baggersee Pod Valy, und am Südrand des mittleren Teils steht die Tierrettungsstation Huslík.
Das Schutzgebiet besteht aus vier Teilen: drei am rechten Ufer der Elbe nahe der Mündung der Cidlina, einer am linken Ufer bei V Čihadle am Auwald Pytel. Der östliche Teil liegt unter dem Burgwall von Libice und wird von der Straße 32 durchschnitten. Angeln ist verboten; die geflutete Sandgrube Pod Valy dient zum Baden und zum Freizeitangeln.
Die geflutete Sandgrube Pod Valy, zwischen den 1970er und 1990er Jahren ausgebeutet, birgt eine kleine Insel in der Mitte und entwässert in einen benachbarten Tümpel; sie dient zum Baden und Freizeitfischen, was die Ufer offen hält.
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