Cheshire Bridge, Eisenbahn- und Straßenbrücke in den Bezirken Sullivan und Windsor, Vereinigte Staaten
Die Cheshire Bridge ist ein Straßen- und Eisenbahnübergang über den Connecticut River zwischen Charlestown in New Hampshire und Springfield in Vermont. Die Struktur besteht aus drei Pennsylvania-Fachwerk-Spannweiten und misst etwa 149 Meter in der Länge.
An der Stelle des heutigen Bauwerks stand seit 1806 eine hölzerne Mautbrücke, die später durch die jetzige Stahlkonstruktion ersetzt wurde. Das neue Bauwerk wurde 1930 von der McClintic-Marshall Company errichtet und sollte über Jahrzehnte den Verkehr zwischen den beiden Bundesstaaten ermöglichen.
Die Brücke verbindet zwei Bundesstaaten und ist ein alltäglicher Übergang für Pendler und Reisende zwischen New Hampshire und Vermont. Dieser Ort markiert eine physische Grenze, die für die Menschen in beiden Regionen seit langem selbstverständlich ist.
Das Bauwerk ist von öffentlichen Straßen auf beiden Seiten des Connecticut River leicht zu erreichen und bietet einen ungehinderten Durchgang für Fahrzeuge. Der Zugang erfolgt direkt von der Stadt Charlestown auf der New Hampshire-Seite und von Springfield auf der Vermont-Seite.
Das Bauwerk war lange Zeit einer der wenigen Orte in der Region, an dem Züge und Autos gleichzeitig das gleiche Bauwerk nutzten, bis der Zugverkehr 1984 eingestellt wurde. Diese duale Funktion machte es zu einem besonderen Beispiel für die kombinierte Nutzung von Verkehrswegen in Neuengland.
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