Lanneau-Norwood House, Herrenhaus im Zweiten Empirestil in Greenville, Vereinigte Staaten
Das Lanneau-Norwood House ist eine zweistöckige Backsteinvilla mit einem achteckigen Turm, erkerartigen Eckpavillons und einer breiten vorderen Veranda mit dekorativen Konsolen. Das Grundstück umfasst drei Nebengebäude aus dem 19. Jahrhundert: Unterkunftsräume für Bedienstete, eine Garage und ein Gewächshaus.
Der Textilunternehmer Charles Lanneau ließ dieses Haus 1877 erbauen und gründete später eine Fabrik in der Nähe. Bevor es zum Wohnhaus wurde, war das Grundstück Schauplatz von Südkarolinas letztem Bürgerkrieggefecht im Mai 1865.
Das Haus spiegelt die Vorlieben wohlhabender Industrieller wider, die nach dem Bürgerkrieg in dieser wachsenden Textilregion lebten. Es zeigt, wie erfolgreiche Unternehmer ihre Macht und ihren Wohlstand durch die Architektur ihrer Häuser ausdrückten.
Der Standort liegt in einer etablierten Wohnzone mit guter Sichtbarkeit von der Straße aus. Es ist sinnvoll, vorher zu prüfen, ob der Ort gerade zugänglich ist, da nicht alle Bereiche für Besucher offen stehen.
Das Gebäude ist eine von nur wenigen Second Empire-Villen in der Region und zeigt einen seltenen Baustil aus der Zeit nach dem Bürgerkrieg. Der achteckige Turm war ein besonders modisches Merkmal der 1870er Jahre und unterscheidet dieses Haus von anderen Wohnbauten der Gegend.
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