Monastery Immaculate Conception, Benediktinerabtei in Ferdinand, Vereinigte Staaten
Das Monastery Immaculate Conception, lokal „das Schloss auf dem Hügel" genannt, ist ein Benediktinerinnenkloster in Ferdinand, Indiana, errichtet auf einem Hügel östlich des Ortes namens Mount Tabor. Der Bau begann 1883, der Wohnquadratbau der Schwestern wurde zwischen 1886 und 1888 fertiggestellt, 1903 folgte ein großer Anbau. Die Kapelle im Stil der Neuromanik nach Plänen des Architekten Viktor Klutho aus St. Louis wurde 1915 begonnen und innen 1924 vollendet.
Vier Benediktinerinnen gründeten das Kloster 1867, um die Kinder von lokalen Siedlern in Ferdinand auszubilden. Die Gründerinnen legten den Grundstein für eine Institution, die sich über Generationen hinweg entwickelt hat.
Die Kapelle zeigt 89 Engel in Buntglasfenstern, Statuen und Schnitzereien, die von deutschen Handwerkern geschaffen wurden. Die handgeschnitzten hölzernen Kirchenbänke stammen aus der gleichen kunstfertigen Tradition und prägen das Innere des Gotteshauses.
Das Kloster liegt auf dem Mount Tabor, einem Hügel östlich von Ferdinand, etwa fünfzehn Minuten von der Erzabtei St. Meinrad entfernt. Zum Gelände gehören der Hauptbau von 1883–1888, die Kapelle von 1915–1924, ein Küchengarten, der Laden mit Waren der Simply Divine Bakery und die 2016 in Wohnungen für Personen ab 55 Jahren umgewandelte Benet Hall.
Die Schwestern haben sich in verschiedenen Berufen betätigt, darunter Lehrerinnen, Sozialarbeiterinnen, Krankenschwestern, Anwältinnen, Seelsorgerinnen und Bibliothekarinnen. Sie betrieben auch eine eigene Bäckerei, was zeigt, wie vielfältig ihre Aufgaben im Gemeinschaftsleben waren.
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