The Promised Land, Bronzeskulptur, ehemals am Chapman Square, Portland, Vereinigte Staaten
The Promised Land ist eine Bronzeskulptur von David Manuel, die eine Pionierfamilie zeigt: einen bärtigen Vater, der mit der rechten Hand zeigt und seine Frau hält, die ein Präriekleid trägt und eine Puppe hält, sowie ihren Sohn mit einer Bibel. Hinter dem Vater stehen ein Wagenrad und ein angelehntes Gewehr. Sie misst etwa 3 mal 1,7 mal 1,7 Meter.
Das Werk wurde 1993 von David Manuel geschaffen, um den 150. Jahrestag des Oregon Trail zu würdigen. Die Figurengruppe bezieht sich auf Siedler aus dem Jahr 1843 und ihre Westexpedition.
Die Kunstkommission Portlands widersprach der Aufstellung: Sie nannte das Werk kulturell unsensibel und künstlerisch wenig wertvoll, da es weiße Siedler feiere und andere damals in Oregon lebende Gruppen ausschließe. Der Oregon Trail Coordinating Council entgegnete, Arbeiten zu anderen Gruppen seien in Vorbereitung. Nach Vandalismus bei den George-Floyd-Protesten wurde die Skulptur 2020 entfernt.
Die Skulptur wurde 2020 aus der öffentlichen Ansicht entfernt und stand danach nicht mehr dauerhaft im Park zur Verfügung. Besucher sollten sich vor einem Besuch erkundigen, ob das Werk gerade zu sehen ist oder sich in Lagerung befindet.
The Mellon Foundation unterstützte 2023 Portland und Lewis & Clark College mit Mitteln, um mögliche Restaurations- und Rückgabefragen für diese und andere entfernte Werke zu untersuchen. Das Projekt zielt darauf ab, die Zukunft solcher Kunstwerke durch umfassendere Diskussionen zu bestimmen.
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