Redonda Formation, Geologische Formation im nördlichen New Mexico, USA
Die Redonda Formation ist ein Gesteinsverband in Nord-New Mexico mit Schichten aus rötlich-braunem Sandstein und Siltstein. Diese Ablagerungen entstanden während der späten Trias und bedecken heute ein großes Gebiet, das sich über mehrere Landkreise erstreckt.
Das Gesteinsverband wurde 1947 zunächst als Glied der Chinle Formation klassifiziert und später 1959 von Griggs und Read in den Rang einer eigenständigen Formation erhoben. Diese Neueinstufung ermöglichte ein besseres Verständnis der Gesteinsabfolgen aus der Trias in New Mexico.
Der Name stammt vom spanischen Wort 'Redonda' für rund und bezieht sich auf die Gestalt der Landschaft in diesem Gebiet. Besucher sehen heute rötlich gefärbte Felsen und Hügel, die das Aussehen dieser Hochebenenregion prägen.
Die Felsenformationen sind über mehrere Landkreise verteilt und am besten durch lokale Routen oder Wanderwege zu erreichen. Besucher sollten auf heiße und trockene Bedingungen vorbereitet sein und ausreichend Wasser sowie Sonnenschutz mitbringen.
Die Gesteine bewahren Spuren eines ausgedehnten antiken Seesystems mit zahlreichen wirbellosen Fossilien wie Muschelschaler und Ostrakoden. Diese winzigen Fossilien geben Hinweise auf das Leben in diesem prähistorischen Gewässer vor hunderten Millionen Jahren.
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