Museum of Contemporary Religious Art, Interreligiöses Kunstmuseum an der Saint Louis Universität, Vereinigte Staaten
Das Museum of Contemporary Religious Art (MOCRA) befand sich in der ehemaligen Kapelle des Fusz Memorial Hall auf dem Campus der Saint Louis University in St. Louis, Missouri. Der Jesuit Terrence E. Dempsey schlug vor, die große Kapelle in ein Museum umzuwandeln; der renovierte Raum wurde am 14. Februar 1993 mit der Ausstellung Sanctuaries: Recovering the Holy in Contemporary Art eröffnet, die über 100 Werke von 25 Künstlern zeigte.
Das Museum eröffnete am 14. Februar 1993 in der früheren Kapelle des Fusz Memorial Hall, nachdem die Jesuiten ihr Studienhaus verlegt hatten. Die Gründung ging aus der Doktorarbeit des Jesuitenpriesters Terrence E. Dempsey über sakrale Inhalte in der amerikanischen Kunst der 1980er-Jahre hervor. Es war das weltweit erste interreligiöse Museum für zeitgenössische Kunst zu religiösen und spirituellen Themen. Am 31. Mai 2026 schloss es wegen Haushaltskürzungen dauerhaft.
Der Name des Museums spiegelt seinen interreligiösen Zweck wider: Es zeigte zeitgenössische Kunst, die religiöse und spirituelle Themen über Glaubensrichtungen hinweg aufgreift. Seine Eröffnungsausstellung von 1993, Sanctuaries: Recovering the Holy in Contemporary Art, versammelte über 100 Werke von 25 Künstlern. Das Gebäude ist die ehemalige Kapelle des jesuitischen Fusz Memorial Hall, die für die Kunst umgenutzt wurde.
Das MOCRA nutzte die frühere Kapelle des Fusz Memorial Hall, des Jesuitenstudienhauses auf dem Campus der Saint Louis University, und schloss am 31. Mai 2026 wegen Budgetkürzungen endgültig. Das Museum ist nicht mehr geöffnet; Besuche und Öffnungszeiten entfallen.
Die Sammlung kombiniert traditionelle religiöse Kunstformen mit modernen Medien wie Fotografie und Videoinstallationen. Dies schafft unerwartete Verbindungen zwischen alten spirituellen Konzepten und zeitgenössischen künstlerischen Praktiken.
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